Der Allerheiligenstriezel

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Aus Tradition eine ganz besondere Speise!

Zugegeben wer, wie ich, zu Allerheiligen geboren ist, hat natürlich zu diesem Tag und den Traditionen eine ganz besondere Verbindung. Schon als Kind war es bei uns in der Steiermark ein Fixpunkt im Jahr, dass die Taufpatin dem Patenkind einen Allerheiligenstriezel schenkt. Und es ist heute noch so, denn mein Patenkind (das bald 18 wird) freut sich jedes Jahr auf den Striezel. Und wenn man ihn dann mit Butter und selbstgemachter Marmelade beim Frühstück genießt, dann weiß man, warum man sich das ganze Jahr darauf freut. 

Im Burgenland spielte der Heiligenstriezel einst als Liebesgabe eine Rolle: Die Burschen kauften ihn am Vorabend von Allerheiligen in den Geschäften, um ihn am nächsten Tag als „Verehrerstriezel“ ihren Mädchen zu bringen.

Wenn ihr nun euer Patenkind oder euer „Mädchen“ beschenken wollt, könnt ihr den Allerheiligenstriezel ganz einfach selber machen. Hier das Rezept:

Die Zutaten: 

* 500g Mehl 

* 50g Kristallzucker

* 50g Butter (geschmolzen)

* 1Pkg Trockengerm

*  0,25l lauwarmes Wasser

*  1 Eidotter 

Die Zubereitung: 

Die Zutaten werden in einer Schüssel vermengt und zu einem glatten Teig geknetet. Dann muss man diesen ca. 30 Minuten gehen lassen. Anschließend den Teig durchkneten und in vier gleich große Stücke teilen. Die Stücke dann zu langen Strängen rollen und daraus den Striezel flechten. 

Anschließend auf ein Backblech mit Backpapier legen und den Eidotter mit etwas Wasser versprudeln. Damit den Striezel einstreichen und anschließend 40 Minuten bei 160 Grad Umluft im Ofen backen. 

Gutes Gelingen!

„Genuss ist die schönste Form, das Leben bewusst wahrzunehmen“