„Das Schweizerhaus“ 

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Mindestens genau so eine Institution, die zu Wien gehört wie der Prater

Ok zugegeben, meistens ist da schon ordentlich was los und natürlich wenn gleichzeitig hunderte ins Schweizerhaus stürmen, dann kann es schon zu gehen wie am Oktoberfest. Irgendwie hatte ich das auch so eher hektisch und unpersönlich in Erinnerung. Aber es war doch schon lange her und mit unsrem Besuch aus der Steiermark wollten wir nach dem Riesenrad auf eine Stelze ins Schweizerhaus gehen. Wir hatten natürlich nicht für den Sonntagnachmittag reserviert, was sich schon bald als schwerer Fehler herausstellte. 

Doch um erst mal ins Schweizerhaus zu kommen musste man an den strengen 3-G Kontrollen mit Nachweis und Ausweis vorbei kommen. Dann begann die Suche nach einem Platz. Doch ohne Erfolg, 15 Minuten später standen wir bereits am Ausgang als ein sehr freundlicher Kellner fragte, ob er uns helfen könne. Unser Wunsch nach einem Tisch wurde dann von ihm auch prompt erfüllt und ein gerade frei gewordener Tisch im ersten Stock bezogen. 

Am Tisch wurden wir wieder von einem ausgesprochen freundlichen und sehr bemühten Servicemitarbeiter betreut. So bestellten wir rasch ein Budweiser Bier und eine herrlich knusprige Stelze (20,50 Euro je kg) die ausgezeichnet schmeckte. Dazu natürlich einen Krautsalat (3,90 Euro) und Senf und Kren (1,50 Euro). Bodenständig serviert aber auch sehr gut waren das Krautfleisch nach Art des Hauses (8,50 Euro), die Cevapcici mit Senf, Zwiebel und  Pommes (9,30 Euro), zwei Stück handgemachte Erdäpfelpuffer (3,80 Euro) sowie das Haussulz mit Zwiebeln und Kürbiskernöl (6,20 Euro). Besonders zu erwähnen sind aber die ausgezeichneten Zwetschkeneisknödel (3,30 Euro) und die herrlichen Böhmischen Powidltascherln (2 Stk) in Butterbrösel (3,90 Euro).

Das Fazit unseres Besuches im Schweizerhaus: Man sollte auf alle Fälle einen Tisch reservieren um eine ausgezeichnete Stelze und die bodenständige Küche zu einem gut gezapftem Bier genießen zu können!

Das Schweizerhaus hat übrigens seit 31. Oktober geschlossen und sperrt erst im Frühjahr wieder auf!

„Genuss ist die schönste Form, das Leben bewusst wahrzunehmen“